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Yachtcharter, Flottillen, Fun-Regatten, Events, Mitsegeln, Törns, Fun-Regatten, Hausboote, Motoryachten, Flüge, Sportbootausbildung, Skippertraining, Funkkurse SRC / UBI, und vieles mehr...
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“All ships safe home”
Diese Balearen Sailing Week wird sich insbesondere aufgrund der Wetterbedingungen in die Geschichtsbücher schreiben, soviel ist klar.
Im Moment sammeln wir noch die Fotos und Berichte der Crews und werden uns bemühen im Laufe der nächsten Tage und Wochen hier mehr und mehr zu veröffentlichen.
Allen Crews und Skippern nochmals meinen allerhöchsten Respekt für die grandiose Seemannschaft, die während der Sturmtage gezeigt wurde. Yacht 1, over and out
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Hier geht es weiter zur Regattaausschreibung 2009 mehr...
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Hier geht es weiter zur Regattaauswertung mehr...
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Hier geht es zu einer Sammlung der Sturmberichte (Zeitungsberichte, Bilder) mehr...
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Hier geht es zu einem persönlichen Rückblick der Yacht Startnummer 10 mehr...
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Aber wir hatten nicht nur schlechtes Wetter.
Damit dies nicht so in den Hintergrund tritt und vergessen wird, folgt hier ein kleiner Abriss des Erlebten in chronologischer Reihenfolge.
Ankunft der Teilnehmer am Samstag, den 25.10. in Palma. Nach der Yachtübernahme und der Proviantierung ging es um 19:15 Uhr mit den Bussen zum Eröffnungsabend in die alte Mühle “Sa Farinera”. Die Crews wurden bei einem Empfangsdrink im Innenhof einzeln vorgestellt. Für die, die nicht dabei waren sei noch gesagt, dass 126 Seglerinnen und Segler, verteilt auf 20 Yachten teilgenommen haben.
Danach ging es dann zu den Tischen. Mallorquinisches geröstetes Brot mit Tomate und Knoblauch, Schweinefilet mit Grillkartoffeln und frischem Salat. Zum Nachtisch Mandelkuchen mit Eis. So gestärkt ging es für viele dann noch in die Altstadt von Palma.
Am Sonntag war um 9 Uhr bei strahlendem Sonnenschein die Skipperbesprechung angesetzt. Nach einigen Grundinformationen wurde dann einstimmig beschlossen heute keine Wettfahrt anzusetzen, damit die Crews Zeit haben sich mit der Yacht vertraut zu machen (wir wussten zu dem Zeitpunkt ja noch nicht, was für ein Wetter kommen sollte).
So liefen die Crews entspannt ab 10:30 Uhr selbständig aus. Tagesziel war bei wunderschönen Wind und Sonne satt die Marina “Sa Rapita”. Um 18 Uhr folgte ein Anlegedrink auf der Pier.
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Am nächsten Morgen (Montag 27.10.) ging es für das Regattateam bereits um 10 Uhr raus zur Ausbringung der Startlinie. Doch der Wind machte es unmöglich die 0-Zeit von 11 Uhr einzuhalten. So hieß es Starttonne wieder einholen und mit der gesamten Flotte in leichter Maschinenfahrt Richtung Cap Salinas zu motoren. Kurz vor dem Cap kam dann der gewünschte Wind der Stärke 3 aus nördlichen Richtungen. Schnell eine neue Startlinie ausgebracht und um 13 Uhr (0-Zeit) starteten wir in drei Gruppen. 1. Gruppe die kleinen Yachten bis 43 Fuß, danach um 13:06 Uhr Start der Gruppe 2 (Bavaria 46, Einheitsklasse) und um 13:12 Uhr Start der Dickschiffe.
Um 15 Uhr schlief der Wind von “hinten” ein und die Regatta wurde leider abgeschossen, da das hintere Feld der Flotte keine fairen Bedingungen mehr vorfand, die Regatta zu Ende zu segeln.
Nicht schlimm dachten wir, denn wir hatten ja noch viele Tage vor uns an denen wir bei angekündigten 5-6 bft. herrliche Wettfahrten ansetzen könnten (immer noch ahnte keiner und kein Seewetterbericht sprach von dem was kommen sollte).
Abends lagen wir zusammen am Steg in Cala ´d Or. Abend zur freien Verfügung. Auf einigen Yachten wurde bis tief in die Nacht heftig gefeiert. Ich sag nur: “Schni Schna Schappi” und “einen Stern, der Deinen Namen trägt...”.
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Dienstag, 28.10.08 Nun aber: Startlinie in der Ausfahrt Cala`d Or und los. Lauf 1 der BSW konnte bei besten Regattabedingungen gestartet werden. Mit raumen Winden die Küste hoch nach Norden bis zur Bucht “Sa Coma”. Hier lag die Wendemarke, die uns danach auf eine Kreuz bis nach Porto Cristo führte. Hier lag Yacht 10 als Zielschiff.
Sowohl an der Wendemarke, als auch beim Zieleinlauf waren die RTL Yachten in gewisser Weise im Mittelpunkt und sorgten für Gesprächsstoff am Abend. Wohl gemerkt positiver Gesprächsstoff für alle anderen und bleibende Erinnerungen intern.
Startnummer 4 zeigte im Hafen dann Grösse und überreichte Startnummer 3 zwei Flaschen Wein, die von der Crew dankend angenommen wurden. Leider jedoch ging bei der Übernahme der Flaschen was schief und eine Flasche kullerte ins 3 Meter tiefe Hafenbecken.
Nun geschah das, was uns den Sturm der restlichen Tage bringen sollte. Rassmus nahm die Gabe gerne an. Womit keiner rechnen konnte: Ein Crewmitglied von Yacht 3 tauchte das Hafenbecken nach der Flasche ab, fand sie und entriss sie somit Rassmus, der von nun an Rache schwor.
Noch nicht ahnend trafen wir uns abends zur Tagessiegerehrung. Just im Moment der Ansprache entlud sich ein Wolkenbruch, der die bereitgestellten Getränke in kürzester Zeit verdünnte. Als wäre nicht gewesen, war der Spuck 5 Minuten später vorbei und die Tagesehrung konnte stattfinden.
Mittwoch, 29.10.08; 09 Uhr: Zur Skipperbesprechung trudelten die Ersten Meldungen aus dem Süden der Insel ein. Windgeschwindigkeiten von bft. 11 aus SW, dazu meterhohe Wellen, die insbesondere den Hafen von Andraitx verwüsten sollten.
Die Nachrichten auf Mallorca zeigten Bilder und Berichte, die unglaublich schienen, hatte der Seewetterbericht davon nicht mit einer Silbe gesprochen. Wir in Porto Cristo hatten zur der Zeit Wind von 6-7 in Boen 8. Verschiebung der Skipperbesprechung auf 12:30 Uhr. Informationen wurden eingeholt, Telefonate mit den Stützpunkten im Süden getätigt...
Die Entscheidung aufgrund der Wetterbedingungen, auch für die nächsten Tage war klar. Wir gehen 1. nicht weiter nach Norden, um nicht dort einzuwehen. 2. wir gehen nicht, nicht heute in den Süden. Also Hafentag.
Abends ein kleiner Zwischenprogrammpunkt. Verlosung von 3 x Seranoschinken und 3 x Hierbas (Schnaps). Was folgte war abermals eine Fete auf der Pier mit... richtig! “Schni Scha Schappi”. Die Polizei hatte um 00 Uhr leider kein Einsehen mehr und forderte die Startnummer... unmissverständlich auf die “la musica” zu beenden.
Die Wetterberichte des nächsten Tages (Donnerstag) sprachen nun für die gesamten nächsten Tage von Windgeschindigkeiten 7-9 bft aus SW. Die Welle die da draußen auf uns warten sollte war mächtig. Sehr mächtig.
Also logische Konsequenz, die im übrigen von allen Skippern getragen wurde (Dank dafür), war nun keine Wettfahrten mehr, sondern das Segeln der Yachten nach Palma in Etappen soweit möglich.
Einige liefen direkt nach Palma, einige nach Cabrera, die meisten an diesem Tag bis Cala ´d Or.
Freitag: Immer noch Wind aus SW der Stärke 7. Die Welle steht immer noch, wird nun aber von Stunde zu Stunde länger und verliert so langsam ihren Schrecken. Heute trudeln die meisten Yachten in Palma ein. Alle werden freudestrahlend in Empfang genommen. Man schaut bei den Situationen nur in glückliche Gesichter. Geschafft! Die Dose Bier nach dem Anlegen war die Leckerste ever!
Vier Yachten fehlten am Samstag noch, die aber im Laufe des Tages ankamen. So konnte um 14 Uhr glücklich vermeldet werden: “All ships safe home” Was für ein tolles Gefühl. Alle Crews haben die Seemannschaft erstklassig beherzigt und die Situation professionell gemeistert.
Hierfür nochmals meinen Respekt und Anerkennung. Was noch auffiel war die tolle Kameradschaft untereinander. Auch das aller ehrenwert und bezeichnend für diese Veranstaltung.
Abends um 19 Uhr fuhren die Busse zur Siegerehrung ins tolle Restaurant “El Rancho”.
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